Vitamine & Mineralstoffe – Warum sie so wichtig für uns sind!

Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate – die 3 Klassiker

Kohlenhydrate, Fette und Proteine – jeder kennt diese Hauptbestandteile unserer Ernährung und weiß auch, dass sie in einem korrekten Verhältnis aus abwechslungsreichen Lebensmitteln täglich zu uns genommen werden müssen. Neue Food Trends – nicht zuletzt durch den großen Einfluss der Sozialen Medien – bringen uns mehr und mehr auf eine bewusstere und nachhaltigere Ernährung, sodass wir auch vermehrt auf die Nährwerttabellen auf den Lebensmittelverpackungen achten. Wir wissen oft, wie viel Gramm Fett, Eiweiß oder auch Kohlenhydrate / (Zucker) in den Produkten stecken und je nach Ernährungsphase sind wir auch in der Lage, die Produkte dahingehend auszuwählen. So sind Eiweiße Hauptbestandteile unserer Zellen und unserer Muskulatur, Fette (vor allem Omega-3 und Omega-6 als mehrfach ungesättigte Fettsäuren) dienen als Polster und schützen unsere Organe und Kohlenhydrate versorgen unser Gehirn, unsere Organe und unsere Muskeln mit Glucose, was sie zu unserem Hauptenergielieferanten macht. Ernährungswissenschaftler empfehlen uns ein tägliches Verhältnis von 25 % Proteine (hierbei maximal 1,2 g pro Kilogramm Körpergewicht), 30 % Fette und 45 % Kohlenhydrate.

 

Vitamine und Mineralstoffe – unverzichtbar für unseren Stoffwechsel!

Unser Organismus kann gewisse lebensnotwendige Stoffe nicht selbst herstellen, die er für unzählige Stoffwechsel- und Wachstumsprozesse benötigt. Also müssen wir sie über die tägliche Nahrungsaufnahme zu uns nehmen, sodass unser Körper voll funktionsfähig arbeiten kann und Mangelerscheinungen vermieden werden können. Zu diesen Stoffen gehören vor allem Vitamine und Mineralstoffe. Wir benötigen Vitamine und Mineralstoffe zwar nur in geringen Mengen, jedoch vergessen die meisten von uns bei der Nahrungsauswahl auf sie zu achten. Liegt es an der mangelnden Grundkenntnis oder wissen wir einfach nicht, welche Lebensmittel welche für uns wichtigen Stoffe enthalten? Wer sich also ausgewogen und gesund ernähren möchte, sollte unbedingt wissen wo die wichtigen Nährstoffe zu finden sind und welche Funktion sie besitzen! Nachfolgend will ich einen Überblick über die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe geben.

 

Was sind Vitamine?

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Körper bei seinem Stoffwechselprozess nicht selber herstellen kann, aber dennoch lebensnotwendig sind. Sie liefern im Gegensatz zu den oben genannten „3 Klassikern“ keine Energie. Vielmehr sind sie für den körpereigenen Stoffwechsel notwendig. Vitamine werden in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine aufgeteilt:

Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine C, B1, B2, B3, B6, Folsäure, Biotin und Vitamin B12. Sie werden bei zu hoher Dosis einfach wieder über die Nieren abtransportiert und mit dem Urin ausgeschieden, da der Körper sie nicht speichern kann. Deshalb ist eine tägliche Zufuhr umso wichtiger.

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K. Sie werden zusammen mit den Fetten im Darm absorbiert und können so umfangreich in unserem Fettgewebe über längere Zeit gespeichert werden. Dies macht eine tägliche Zufuhr der fettlöslichen Vitamine daher nicht notwendig.

Ich habe zur Übersicht eine Tabelle mit den Vitaminen, ihren Hauptfunktionen und ihren Vorkommnissen zusammengestellt.

 

Was sind Mineralstoffe?

Mineralstoffe sind anorganische Verbindungen, die der Körper nicht selbst herstellen kann, aber dennoch lebensnotwendig sind. Wenn man Mineralstoffe mit Vitaminen vergleicht, haben Sie eine sehr einfache chemische Zusammensetzung. Sie sind deutlich wichtiger als die Vitamine, da die Vitamine ohne die Mineralstoffe nicht funktionieren können. Sie haben die Aufgabe, Knochen, Zähne, Hormone und Blutzellen aufzubauen und Enzyme zu aktivieren. Doch wie gut unser Körper die verschiedenen Mineralstoffe verwerten kann, hängt zum einen von der Zusammensetzung des Mineralstoffs selbst und zum anderen von der Kombination der Mineralstoffe in unserer Ernährung ab. Mineralstoffe werden in Mengen- und Spurenelemente aufgeteilt:

Mengenelemente sind Substanzen, deren Konzentration im Körper mehr als 50 mg/kg beträgt. Zu den Mengenelementen zählen Magnesium, Chlorid, Kalium, Natrium, Calcium und Phosphor.

Spurenelemente sind Substanzen, deren Konzentration im Körper weniger als 50 mg/kg beträgt. Hierzu gehören u. a. Jod, Zink, Kupfer, Mangan und Fluor. Eine Ausnahme stellt das Eisen dar. Obwohl in einer Konzentration von mehr als 50 mg/kg Körpergewicht vorkommt, gehört es zu den Spurenelementen.

Es gibt noch einige Dinge, die man bei der Mineralstoffzunahme beachten sollte. Da sie wasserlöslich und oft auch nicht so hitzebeständig sind, sollten die Produkte (vor allem Gemüse) nicht zu lange bzw. nicht auf zu hohen Temperaturen gegart werden, da sonst alle wertvollen Stoffe im Wasser zurückbleiben. Daher gilt grundsätzlich: Gemüse immer nur schonend dämpfen, anstatt es zu kochen! Zudem befinden sich bei Obst und Gemüse die Nährstoffe meist direkt unter der Schale, daher z. B. Äpfel oder Gurken immer mit Schale essen oder auch z. B. Kartoffeln mit Schale kochen.

Auch für die Mineralstoffe habe ich eine Tabelle zur Übersicht über ihre Hauptfunktionen und ihre Vorkommnisse.

Wenn ihr mehr über diese Thematik  lesen wollt und euch intensiver damit auseinander setzen wollt, kann ich euch folgendes Buch empfehlen:

 

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